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Zahnimplantate und Implantatchirurgie

 

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln für fehlende Zähne, die chirurgisch in den Kieferknochen gesetzt werden.

Sie liebe Patienten erwartet ein Behandlerteam mit über 20-jähriger Erfahrung mit Zahnimplantaten und der vorbereitenden Chirurgie, die sowohl den Knochenaufbau wie die Rekonstruktion der Weichgewebe einschließt.

Die Behandlung beginnt mit der Auswertung der bildgebenden Diagnostik, welche wir mit dem höchstauflösendsten DVT-Gerät seiner Klasse (Morita Veraviewepocs) aufnehmen.

Veraviewepocs 3D R100 ist ein Kombinationssystem für Panorama-, Cephalometrie- und 3D-Aufnahmen und hat die 3D-Röntgendiagnostik revolutioniert. Die bahnbrechende Aufnahmefunktion bildet den gesamten Kieferbogen im Format eines Reuleaux ab und so schafft Veraviewepocs 3D R100 ein einzigartiges Sichtfeld, das nur das Relevante in den Focus nimmt und damit sehr sparsam mit der Röntgenstrahlenmenge umgeht. Mit acht wählbaren Aufnahmebereichen (Fields of View, FOVs) und der weltweit herausragenden Bildqualität von Morita können wir das Veraviewepocs 3D R100 für eine Vielzahl von Einsatzbereichen verwenden und halten darüberhinaus eine Implantatdatenbank für die Implantatplanung vor.

Landes Geraet Computerunterstützt können wir die Rekonstruktion mit der Bildgebung des DVT dreidimensional genau planen. Wir führen die Operation in einem unserer nagelneuen Eingriffsräume unter örtlicher Betäubung, oder auch Vollnarkose durch. Der Eingriff ist weitestgehend schmerzfrei, es wird an der geplanten Stelle die Schleimhaut und die Knochendeckhaut (Periost) zur Seite geschoben und das sogenannte Implantatbett schrittweise vorbereitet. Nach dem Eindrehen des Implantats in sein Lager wird das Zahnfleisch zumeist mit selbstauflösenden Fäden verschlossen. Die teils unangenehme Entfernung der Fäden entfällt damit. Wenn es Ihnen möglich ist, gut feucht zu Kühlen mit einem in kaltem Wasser befeuchteten kleinen Handtuch oder Waschlappen (bitte keine Coolpacks, Coldpacks oder Icepacks!), außerdem Antibiotika, Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente einzunehmen, dann lassen sich Komplikationen wie ausgedehnte Schwellungen oder ein Bluterguss zumeist vermeiden.

Landes Geraet 2

Für die Lebensdauer eines Zahnimplantats ist entscheidend (wie auch für Ihre eigenen Zähne), wie gut es Ihnen möglich ist, regelmäßige Mundhygiene vorzunehmen und sich zu regelmäßigen Kontrollen wiedervorzustellen. Dazu laden wir Sie ein, halbjährlich an unserem Implantat – Recall teilzunehmen. Diese regelmäßige Untersuchung ermöglicht es, eine Abstoßung durch Periimplantitis oder Überlastung, eine ungünstige Weichgewebeinteraktion frühzeitig zu erkennen und Behandlungsmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.

Ungefähr 100 bekanntere Hersteller fertigen über 300 unterschiedliche Implantattypen an und dies sind nur die auf dem deutschen Markt zugelassenen. Wir verwenden nur die am besten dokumentierten Marktführerimplantate, die auch über viele Jahre schon bewiesen haben, dass sie aufgrund solider Unternehmensführung in der Lage sind, auch länger zurückliegende Implantattypen ihrer eigenen Fertigung noch mit Ersatzteilen zu versorgen. Dies gilt beispielsweise, falls eine Implantatkrone gewechselt wird weil ein weiterer Zahn verloren ging und die Implantatprothetik jetzt erweitert werden muss. Sicherheit und Haltbarkeit der durch uns eingesetzten Implantatsysteme sind in Langzeituntersuchungen belegt. Alle Zahnimplantate sind aus dem körperverträglichen (biokompatiblen) Metall Titan oder Keramik, teilweise als Mischung beider Komponenten. Es sind Vollschrauben, die höchsten Belastungen stand halten, deren speziell bearbeitete Oberfläche die Wundheilung fördert. Während der Einheilung erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. Nach zwei bis sechs Monaten ist das Implantat fest im Kiefer verankert, dann kann es mit einer Krone oder Brücke belastet werden.

Hier nochmal die Vorteile von Implantaten auf einen Blick zusammengefasst:

Implantate sind von Außen unsichtbar, die auf Implantaten ruhenden Zahnersatzprothesen können nicht verrutschen oder herausfallen, dabei spüren Sie Ihre Implantate zumeist nicht und können alles mit ihnen essen.

In zahnlosen Kieferbereichen verhindern Implantate fortschreitenden Knochenabbau. Denn Kauen vorallem mit zahnfleischgetragenen herausnehmbaren Prothesen fördert den Abbau und implantatgetragene Prothesen den Erhalt des Kieferknochens.

Implantat

Implantate schonen Nachbarzähne und lassen sich auch einsetzen, wenn die Zahnlücken schon seit Jahren bestehen. Dank der Zahnimplantate lassen sich sowohl einzelne Zähne durch Implantate ersetzen, als auch größere Zahnlücken schließen.

Implantate sind für die dauerhafte Befestigung von Zahnprothesen und Brücken besonders geeignet. Sogar komplett zahnlose Ober- und Unterkiefer können durch Implantate wieder mit Zähnen bestückt werden.

Zahnimplantate sind für jeden geeignet, der ausgewachsen ist. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Allerdings empfiehlt es sich bei wenigen Krankheitsbildern, auf Implantate zu verzichten. Gerne beraten wir sie zu allen Fragen, sprechen Sie uns an!

Wir haben eine große Erfahrung mit Implantaten bei „sogenannten hoffnungslosen Fällen“ für effektive Hilfe bei gelockertem Zahnersatz. Wenn das künstliche Gebiss oder einzelne Ersatzzähne sich zu lockern beginnen, Kauen, Sprechen und Schlucken zunehmend beeinträchtigt werden. Ursache sind meist Rückbildung des Kiefers – ein Phänomen, dem die allgemeine Zahnmedizin auch im 21. Jahrhundert machtlos gegenüber steht.

Wir haben die Möglichkeit mit modernen, über die reguläre Implantatversorgung hinausgehenden Therapien mit Spezialimplantaten und Teleskopprothesen für die verschiedensten Kieferformen, Fehl- und Rückbildungen spezielle Lösungen anzubieten. Hier geht es um spezielle kurze oder schräge Implantate und für die Wangenknochen sogenannte Jochbein-Implantate. Als spezielle prothetische Lösungen kommen dabei unter anderem teleskopierte, abnehmbare Brücken, sogenannte teleskopierte Coverdentures, zur Anwendung. Die Patienten können diese Brücken problemlos in den Mundraum integrieren und nehmen sie lediglich zur gründlichen Rund-um-Reinigung raus. Die vorherigen funktionellen, sozialen und psychologischen Beeinträchtigungen beim Kauen und Schlucken und im sozialen Kontakt sind nachhaltig beseitigt, die Lebensqualität ist insgesamt deutlich verbessert. Ein besonderer Vorteil dieser Verfahren: Im Gegensatz zu den klassisch aufbauenden Techniken und auch zu Materialien zur Knochenregeneration benötigen Jochbein- und gewisse schräge und kurze Implantate keine langen Einheilzeiten und mehrstufige Behandlungsprozeduren, sondern können schnell „eingebettet“ und anschließend gleich belastet werden.

Wenn der Knochen für die Implantatsetzung erst aufgebaut werden muss, so können wir eigenen Knochen verwenden, den wir schonend mit Ultraschall verpflanzen. Mit der Entnahme von etwas Venenblut, das dann zentrifugiert sowohl für die Verbesserung der Knocheneinheilung eingesetzt wird, als auch als Trennmembran zwischen dem aufgebauten Knochen und dem aufliegenden Gewebe werden nur körpereigene Materialien verwendet.

Als weniger belastende Alternativen können sowohl Knochenersatz wie Trennmembranen aus hochrein aufbereiteten tierischen Spendergeweben eingesetzt werden.

Die Implantatchirurgie wird von den Krankenkassen meist nur bezuschusst und gerade bei gesetzlichen Krankenkassen nur in Ausnahmeindikationen komplett übernommen. Sie erhalten immer einen detaillierten Kostenvoranschlag und können mit Ihrer Krankenkasse dann besprechen wie viel übernommen wird und wie viel Sie selber übernehmen. Leider können wir keine extensive Korrespondenz mit Ihrer Krankenkasse führen.

 
24h-Notfalltelefon

069 8405-9072

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