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Zahn- und Mundchirurgie

 

Zahnärztliche Chirurgie erfolgt zumeist ambulant mit lokaler Betäubung und zwar zur Entfernung (Extraktion) von Zähnen sowie für die Wurzelspitzenresektion.

Nach den Vorgaben der gesetzlichen Krankenversicherung müssen bei Patienten über 12 Jahren alle diese Operationen unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden. Eine Behandlung in Vollnarkose ist möglich, muss aber von Ihnen - medizinische Indikationen ausgenommen - dem Narkosearzt als Privatleistung bezahlt werden.

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Sprechen Sie uns dazu an, und bitte verstehen Sie, dass wir diese Regelungen nicht erfunden haben, sondern sie umsetzen müssen!

 
 
Extrahieren oder die operative Entfernung eines Zahnes

Das Extrahieren oder die operative Entfernung eines nichterhaltungswürdigen Zahnes gehört zu den häufigsten zahnchirurgischen Eingriffen.

Der sorgfältigen klinischen und röntgenologischen Untersuchung folgt eine schonende lokale Betäubung. Diese muss dann einwirken; dies dauert meist länger als der eigentliche Eingriff, welcher in der Regel nur wenige Minuten benötigt.

Liegen bei Ihnen als Patienten schwere Allgemeinerkrankungen vor oder nehmen Sie Medikamente zur Blutverdünnung ein, so müssen solche Eingriffe meist stationär und unter Überwachung durch einen Anästhesisten erfolgen.

Weisheitszähne

Täglich entfernen wir unseren Patienten die Weisheitszähne, die im 17. bis 18. Lebensjahr durchbrechen. Wenn diese nicht genug Platz im Kiefer haben, können Zahnverschiebungen, selten auch Entzündungen, Abszesse, Zysten oder Kieferbrüche entstehen. Die Entfernung erfolgt normalerweise in lokaler Betäubung. Wir verwenden modernste Instrumente mit besonders vibrationsarmer, effektiver Behandlung.
Dieser Eingriff dauert etwas länger als eine einfache Zahnentfernung und bringt in der Regel eine Arbeitsunfähigkeit von einigen Tagen mit sich. Wenn es Ihnen möglich ist, sollten Sie den betroffenen Kieferbereich gut feucht kühlen, mit einem in kaltem Wasser befeuchteten kleinen Handtuch oder Waschlappen (bitte keine Coolpacks, Coldpacks oder Icepacks!).
Wenn Sie Antibiotika, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente einnehmen,
lassen sich Komplikationen wie ausgedehnte Schwellungen oder ein Bluterguss zumeist vermeiden.

Die Wurzelspitzenresektion

Die Wurzelspitzenresektion ist ein operativer Eingriff zum Erhalt eines Zahnes. Wenn eine Wurzelbehandlung durch den Zahnarzt bei abgestorbenen (toten, devitalen) Zähnen nicht erfolgreich war, und/oder sich größere Entzündungen oder Zysten an der Wurzelspitze befinden, ist die Wurzelspitzenresektion notwendig, um den Zahn erhalten zu können. Dann wird ein Schnitt im Bereich der Wurzelspitze durchgeführt. Anschließend wird der Knochen über der Wurzelspitze mit dem Bohrer reduziert, zusammen mit der Wurzelspitze und dem umgebenden entzündlichen Gewebe.

Abschließend wird der Wurzelkanal des Zahnes meist zusätzlich gesäubert und mit einer Füllung versorgt. Wir führen eine besonders gründliche Aufbereitung und Füllung mithilfe von Ultraschall (Piezochirurgie) durch. Dieser Eingriff rettet viele Zähne die sonst entfernt werden, und durch teure Zahnersatzlösungen ersetzt werden müssten.

Wir verwenden sowohl die moderne, schonende ultraschallgestützte Wurzelkanalaufbereitung als auch, wenn möglich, moderne gewebefreundliche und sehr gut abdichtende Materialien für die Wurzelfüllung (Metalltrioxidaggregat).

 
24h-Notfalltelefon

069 8405-9072

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