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Plastisch-ästhetische Gesichtschirurgie

 

Das äußere Erscheinungsbild soll harmonisch mit unserem Erleben und unserem Bewusstsein, dass heißt unserem „Innenleben“ übereinstimmen damit wir uns „in unserer Haut“ auch wohl fühlen. Wir wünschen uns ein äußeres Erscheinungsbild was für uns akzeptabel ist, zumindest weitgehend akzeptabel ist. Wenn wir nicht zufrieden sind überlegen die meisten von uns etwas zu ändern, z.B. durch eine gesunde Lebensführung, ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, ja und zu einer höheren Lebensqualität können auch chirurgische Maßnahmen beitragen, die das äußere Erscheinungsbild verbessern.

Denn abgesehen davon dass wir unsere „Hausaufgaben machen“ in punkto Lebensführung gibt es einfach „Verschleißerscheinungen oder Launen der Natur“, die wir, weil sie für uns inakzeptabel sind oder wir uns mit ihnen einfach nicht recht wohl fühlen wollen, chirurgisch korrigieren lassen.

Ein Mund-Kiefer-Gesichtschirurg hat im Gesicht besonders detaillierte anatomische Kenntnisse, kennt die Strukturen des Gesichtsschädels und der bedeckenden Weichteile besonders gut. Er kennt demnach nicht nur die Haut- und Weichteilverhältnisse, sondern auch die Wiederherstellende Chirurgie (z.B. nach Tumorentfernungen, nach Alterungsprozessen wie Hauterschlaffung).

Ästhetische Korrekturen (z.B. Nasenkorrekturen) und verjüngende Chirurgie (Faltenbehandlung, Hautstraffung) verwenden dieselben Techniken und sind deshalb nur künstlich getrennt. Gerne berate ich Sie, welche Eingriffe zu Lasten der Krankenkasse machbar sind und bei welchen Operationen Sie (zumindest als Mitglied einer gesetzlichen Versicherung) selbst zahlungspflichtig werden. Bei allen zuzahlungspflichtigen Maßnahmen erhalten Sie zuerst einen detaillierten Kostenvoranschlag.

Hautstraffende Eingriffe können in Dämmerschlaf oder nur lokaler Betäubung ambulant erfolgen. Nur bei bestimmten Erkrankungen ist eine stationäre Überwachung sinnvoll, auch die Vollnarkose kann, vor allem wenn Sie es wünschen, erfolgen.

 
 
Das Stirnlift
Das Stirnlift hebt die Augenbrauen an und glättet die Haut des oberen Gesichtsdrittels. Wir setzen abbaubare Häkchen ein, die die Hautspannung fein einstellbar machen. Der Hautschnitt hat vier Wochen postoperativ seine alte Festigkeit wiedergewonnen, die Häkchen hat der Körper nach etwa zwei Jahren komplett abgebaut ohne dass der straffende Effekt verloren geht. Die übliche Schnittführung entlang des Haaransatzes, wenn auch versetzt in den Haaransatz hinein beim Stirnlift oder kompletten (round-face) Facelift sollte übrigens bei Männern eher nicht angewendet werden, da sie hormonell bedingt durch typisch männlichen Haarverlust im Laufe des Lebens immer mehr Kopfhaut zeigen. Hier reduzieren wir meistens die Stirnhaut direkt über den Augenbrauen entlang des Verlaufs einer kleinen Hautfalte.
Oberlidplastik
Die Oberlidplastik korrigiert erschlaffte Oberlider, die durch Lichteinstrahlung- und Altersbedingte Hauterschlaffung als herabgesunkene Augenbrauen auffallen. Das lässt den Gesichtsausdruck müde, unfreundlich und geistesabwesend wirken. Während der Planung einer Lidplastik soll differenziert werden, ob die Lidhaut zu schlaff ist, das gesamte Lid zu massig ist oder ob störende Buckel (häufig an der Innenseite) das ansonsten schlanke Oberlid vorwölben. Für alle diese Unregelmäßigkeiten wird der gleiche operative Zugangsweg gewählt. Doch werden Haut, Muskelgewebe und Fett in unterschiedlichem Ausmaß kombiniert reduziert.
Unterlidplastik
Wenn das Unterlid zu faltig aussieht und „Tränensäcke“ bildet, muss wenig Haut und Muskelgewebe reduziert werden. Hier wird der Schnitt direkt unterhalb der Wimpern gewählt und ist nach Abheilung nahezu unsichtbar. Falls nur „Tränensack“ vorgewölbt ist werden Schnitte von der Lidinnenseite durchgeführt und das in diesen Bereichen vorgefallene Fettgewebe (hat nichts mit den Tränendrüsen zu tun) entfernt.
Gesichtshautstraffung, Facelift, Rhytidoplastik
Hier wird über versteckte Schnitte das gesamte Gesicht je nach Bedarf und Ihren Wünschen verjüngt und gestrafft, fast immer geht dem Facelift eine Lidstraffung voraus, dann wird auch das Untergesicht und das Mittelgesicht individuell entweder als „Minilift“, „Midfacelift“, klassiches komplettes Facelift verjüngt und gestrafft. Dies geschieht in Dämmerschlaf mit Begleitung durch einen Anästhesisten. Üblicherweise können sie im Anschluss nach einer Aufwachphase in unserem Ruheraum nach hause gehen, insofern jemand sehr verlässliches nach Ihnen schaut (Ehe-/Lebenspartner, Familienmitglied, gute Freunde). Selbstverständlich bekommen Sie eine Notfalltelefonnummer für alle Fragen und Probleme ausgehändigt und können sich auch jederzeit immer in der Notfallambulanz des Klinikums wieder vorstellen.
Profilverbessernde Operationen am Gesichtsskelett
Profilverbesserung am Gesicht erfolgt meist in der Kombination einer Nasen- und Kinn- oder Unterkieferlinienkorrektur, manchmal auch mit einer Wangenknochenkorrektur, wenn keine Korrektur der Verzahnung mit durchgeführt werden soll (hier bitte Dysgnathie/Fehlbisschirurgie lesen). Diese Eingriffe müssen stationär oder teilstationär und in Vollnarkose erfolgen.
Medikamentöse Hautverjüngung
Medikamentöse Gesichtshautverjüngungen mit sogenannten „Fillern“ oder als Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin können ambulant vorgenommen werden. Während die Filler Hautfalten durch wie der Namen schon sagt „Auffüllen“ von Falten korrigieren, schwächt Botulinumtoxin die Muskulatur, welche dann die Haut durch Daueranspannung nicht mehr in Falten legt. Wie alle Eingriffe der ästhetischen Chirurgie sind sie vom Leistungskatalog der Krankenkassen ausgenommen und in so weit selbst zu bezahlen. Klären Sie bitte im eigenen Interesse die Kostenübernahme durch Ihre (auch private) Krankenkasse ab. Aufwändigen Schriftwechsel mit Ihrer Krankenkasse können wir leider nicht leisten. Bitte zu beachten: Bei allen ästhetischen und anderen Eingriffen zu Ihren Lasten wickeln wir die Zahlung über eine Abrechnungsgesellschaft die DZR ab, die Ihnen die Möglichkeit der bequemen Ratenzahlung bietet. Für gesetzlich versicherte Patienten ist die Abrechnung von Selbstzahlerleistungen über Ihre Krankenversicherungskarte grundsätzlich ausgeschlossen. Sollte Ihre Krankenkasse bereit sein, die Kosten im Sonderfall zu übernehmen, ist dies an die Erstattungsregelung Ihrer Krankenkasse gebunden.